Archiv der Kategorie 'Demonstrationen'

Afghanistan Demo

Nach der erfolgreichen Kundgebung vor Kurzem, steht am Samstag (14.10) um 15 Uhr die größere Demonstration an.
Wir dokumentieren den Aufruf der Veranstalter*innen:
Kommt zur – – Demonstration gegen Abschiebungen nach Afghanistan – – ein Tag vor der Landtagswahl NDS am 14.10.2017 um 15 Uhr am Hauptbahnhof Hildesheim! Setzen wir gemeinsam ein Zeichen für Menschenrechte und positive Zukunftsperspektiven!

Nicht nur in Afghanistan verschärft sich die Sicherheitslage Tag für Tag, auch die Bundesregierung kehrt Missstände konsequent unter den Tisch und schaut weg!
Wir aber schauen hin und widersprechen der Einschätzung, dass es „inländische Fluchtalternativen“ in einem Kriegsland wie Afghanistan gäbe. Wir treten ein für einen generellen Abschiebestopp und ein Bleiberecht für Afghnan*innen (und alle anderen Menschen, die von Abschiebung bedroht sind)!

Angesichts der niedersächsischen Landtagswahl am 15.10. fordern wir außerdem die zukünftige Landesregierung auf, sich weiterhin nicht an Abschiebungen nach Afghanistan zu beteiligen!
Perspektiven und eine sichere Zukunft statt Angst und Einschüchterung!

Lasst uns am 14.10. deshalb alle laut werden! Kommt zahlreich – das wird groß!*

Unsere Unterstützer*innen: Flüchtlingsrat Niedersachsen e.V., Asyl e.V., Internationales Kulturwerk, samo.fa, AStA HAWK, Projekt Werkstatt, Linke Initiative, Die Linke SDS – Danke!

*Der Demozug wird am Bahnhof starten, durch die Innenstadt führen und mit einer Abschlusskundgebung am Hindenburgplatz enden.

24.6 Nienburg!

+++Am 24. Juni auf nach Nienburg!+++

Seit Jahren häufen sich in Nienburg rechte Aktivitäten und Übergriffe. Rassistische Flyer wurden verteilt und Hakenkreuz-Graffitis tauchten auf. Dass es in Nienburg aktive Neonazis gibt, lässt sich nicht mehr leugnen. Allein im letzten Jahr fanden zwei Naziaufmärsche statt. Dennoch versuchen Polizei und Bürgermeister Onkes den öffentlichen Diskurs kleinzuhalten. Deswegen organisieren das Antifa Bündnis Weser-Deister-Leine eine Demonstration am 24. Juni in Nienburg. Packt Eure Crew ein und kommt mit! Neonazistische Umtriebe dürfen nicht ignoriert werden. Nazis und Rassist*innen gehören als solche benannt und bekämpft!

Aus Hannover wird es eine gemeinsame Anreise geben! Infos folgen.

1. Mai 2017: Ein guter Tag für Antifas!

Während die antifaschistischen Aktionen gegen den Naziaufmarsch in Halle dazu führten, dass die Nazis in Deutschland auch weiterhin keine Großdemonstrationen auf die Reihe bekommen, hatten wir in Hildesheim ebenfalls einen erfolgreichen Tag! Mehrere Hundert Antifaschist*innen machten die traditionelle DGB-Demo in Hildesheim mit einem kämpferischen Block lauter, größer und setzten radikale Kritik an der Gesamtscheiße.


In der Steingrube gab es kurdisch-türkisches Essen, mehrere Bands und Redebeiträge. Die Redebeiträge waren vielfältig und befassten sich unter Anderem mit Selbstausbeutung durch Freelance-Arbeit im Kulturbereich, Recht auf Arbeit für Geflüchtete und Kritik der Umgehung des Mindestlohnes, Ausbeutung unbezahlter Reproduktionsarbeit und feministische Kritik daran, der politischen Situation in Rojava (Westkurdistan), wo sich die Kurd*innen erbitterte Kämpfe mit dem IS und dem türkischen Regime liefern und nebenbei versuchen, ein anderes Gesellschaftsssystem aufzubauen, das ohne Ausbeutung funktioniert.
Gestern hat sich gezeigt was die Alternative zu Deutschland ist, nicht Nationalismus, nicht Sexismus, nicht Kapitalismus, sondern eine internationale solidarische Gemeinschaft ohne Ausbeutung, Patriarchat und Grenzen.

16.4. ab nach Dorfmark!

Wir dokumentieren den Anruf von Antifas aus der Region:
Ludendorffer bekämpfen! Dem Antisemitismus und Rassismus entgegentreten! Für eine antifaschistische Landpartie am Oster-Sonntag!

Ludendorffer?
Offiziell „Bund für (deutsche) Gotterkenntnis“ genannt. Dabei handelt es sich um eine völkische, rassistische und antisemitische Weltanschauungsgemeinschaft. Grundlage für diese Weltanschauung bilden die Schriften von Mathilde Ludendorff, Ehefrau des Hitler-Putsch-Gefährten Erich Ludendorff. Die „Ludendorffer“ sind der Ansicht, dass sich Menschen in „Licht- und Schachtrassen“ einteilen ließen und eine „Rassenmischung zum Volkstod“ führe. Nach ihrer Verschwörungstheorie ist „das deutsche Volk“ durch Kommunismus, Freimaurer- und Christentum „entwurzelt, so dass Juda leichtes Spiel hat“. Die „jüdische Schachtrasse“ schädige über „verjudete christliche Erziehung“ deutsche Kinder. Dagegen müssten die „Lichtrassen“ mit ihrem „Recht des Stärkeren“ vorgehen.

Bei so einem offenen Antisemitismus und Rassismus verwundert es nicht, dass die Treffen der Ludendorffer auch als Vernetzungstreffen zwischen verschiedenen Strömungen der extremen Rechten dienen. So besuchten in den letzten Jahren Neonazis wie die Holocaustleugnerin Ursula Haverbeck oder Steffen Hupka die Veranstaltung in Dorfmark, aber auch Mitglieder der „Artgemeinschaft“ und der „identitären Bewegung“.

Dorfmark?
Seit mehr als 35 Jahren trifft sich der „Bund für Gotterkenntnis“ alljährlich in Dorfmark. Dies ist möglich, weil die Ludendorffer trotz der oben genannten bekannten Fakten bei einigen DorfmarkerInnen gern gesehene Gäste sind. Sie bringen nicht nur Geld in die Kassen der Gaststätte „Zur Post“ und der Pension „Wittenberg“, sondern auch in die einiger DorfmarkerInnen, die privat Zimmer vermieten.

Ostersonntag?
Am Ostersonntag konnten die Ludendorffer-Treffen bisher ungestört von antifaschistischen Protesten stattfinden. Das nutzten die Ludendorffer mehrfach, um JournalistInnen anzugreifen. Dieses Jahr sollen ihnen dies nicht gelingen:

Für eine antifaschistische Landpartie!
Den Ludendorffern Ostern versauen!
Ostersonntag – 16.04.2017 – 13:12
Dorfmark – Am Bahnhof in der Poststraße

Hayir Demonstration Hildesheim

Samstag 8.4. – 12 Uhr – HBF Hildesheim
Demonstration Hayir – Also NEIN zum Präsidialsystem Erdogans.
Bild von der YXK Hannover.

Abschiebungen Stoppen!

Am 10.12 veranstalten afghanische Refugees eine Demonstration in Hildesheim. Anlass ist die drohende Abschiebung von Afghan_innen in das vermeintlich „sichere Herkunftsland“.

Internationaler Tag gegen Gewalt an Frauen

Diesen Samstag ist der internationale Tag gegen Gewalt an Frauen. Aus diesem Grund veranstalten unsere kurdischen Genoss*innen eine Demonstration in Hildesheim. Auch aktuelle Ereignisse wie jüngst in Hameln, beweisen die Notwendigkeit einer solchen Demonstration.

WeltKobaneTag

Demonstration am Weltkobane-Tag: 16:30 Hbf Hildesheim

Am 1.11 ist der Weltkobane-Tag. An diesem soll der erfolgreiche Widerstand der kurdischen Revolutionäre gegen den faschistischen IS, gefeiert werden. Außerdem wird an die gefallenen Genoss*innen der YPG/YPJ gedacht und auf die aktuelle Lage in Kurdistan aufmerksam gemacht. Also raus auf die Straße und hoch mit der internationalen Solidarität!

WeltKobaneTag

Antirassistischer erster Mai in Hildesheim

Heraus zum antirassistischen 1.Mai!

Wir, die Linke Initiative Hildesheim rufen zur Teilnahme am antirassistischen Block auf der DGB-Demonstration in Hildesheim auf. Nicht zuletzt die Situation im Mittelmeer, auch die Umtriebe der (neu-)rechten Bewegung PEGIDA und ihrer Anhänger_Innen und die daraus resultierende geplante Asylrechtsverschärfung machen es notwendig gemeinsam auf die Straße zu gehen!

Wenn nicht jeder Einzelne von uns sein Handeln drastisch ändert, werden wir in eines der dunkelsten Kapitel des 21. Jahrhunderts eingehen, und zwar als diejenigen, die von allem wussten, aber dennoch nur zugeschaut haben. Erzählt es euren Großeltern, erzählt es euren Kindern, erzählt es euren konservativsten Freunden: Wenn wir jetzt nicht handeln, werden wir als diejenigen in die Geschichte eingehen, die Beihilfe zum
Tod tausender Menschen geleistet haben oder ihn sogar direkt zu verantworten haben.

Wir stellen unsere Utopie der Dystopie gegenüber, die bereits Realität ist: Wir träumen von einer Gesellschaft ohne Ausgrenzung, wir träumen von einer Gesellschaft, in der „Integration“ keine Drohung im Sinne einer Anpassung an eine Leitkultur ist, und in der „Willkommenskultur“ keine leere Worthülse ist. Wir träumen von dem, was eigentlich normal sein müsste, denn: faktische Abschaffung des Asylrechts, Dublin 3–Wahnsinn, Illegalisierung, Massenabschiebungen, Frontex und Massensterben an den Grenzen Europas, kurzum die Behandlung von Menschen wie Dreck, kann niemand als die wünschenswerte Norm bezeichnen.

Wir kämpfen für eine gerechtere Welt, wir geben uns nicht mit dem bestehenden Stumpfsinn zufrieden und fordern alle auf sich aus der selbstverschuldeten Unmündigkeit zu erheben und mituns auf die Straße zu gehen!

Kommt am 1. Mai um 10.45 Uhr zur Demo am Hauptbahnhof in Hildesheim!

Flucht ist und bleibt kein Verbrechen!

1 Mai Hildesheim

Hier der Flyer, welcher selbstverständlich zur eigenständigen Bewerbung des Events verwendet werden kann.
Teilt es euren Freund_innen mit. Wir sehen uns auf der Straße!