Archiv der Kategorie 'Demonstrationen'

16.4. ab nach Dorfmark!

Wir dokumentieren den Anruf von Antifas aus der Region:
Ludendorffer bekämpfen! Dem Antisemitismus und Rassismus entgegentreten! Für eine antifaschistische Landpartie am Oster-Sonntag!

Ludendorffer?
Offiziell „Bund für (deutsche) Gotterkenntnis“ genannt. Dabei handelt es sich um eine völkische, rassistische und antisemitische Weltanschauungsgemeinschaft. Grundlage für diese Weltanschauung bilden die Schriften von Mathilde Ludendorff, Ehefrau des Hitler-Putsch-Gefährten Erich Ludendorff. Die „Ludendorffer“ sind der Ansicht, dass sich Menschen in „Licht- und Schachtrassen“ einteilen ließen und eine „Rassenmischung zum Volkstod“ führe. Nach ihrer Verschwörungstheorie ist „das deutsche Volk“ durch Kommunismus, Freimaurer- und Christentum „entwurzelt, so dass Juda leichtes Spiel hat“. Die „jüdische Schachtrasse“ schädige über „verjudete christliche Erziehung“ deutsche Kinder. Dagegen müssten die „Lichtrassen“ mit ihrem „Recht des Stärkeren“ vorgehen.

Bei so einem offenen Antisemitismus und Rassismus verwundert es nicht, dass die Treffen der Ludendorffer auch als Vernetzungstreffen zwischen verschiedenen Strömungen der extremen Rechten dienen. So besuchten in den letzten Jahren Neonazis wie die Holocaustleugnerin Ursula Haverbeck oder Steffen Hupka die Veranstaltung in Dorfmark, aber auch Mitglieder der „Artgemeinschaft“ und der „identitären Bewegung“.

Dorfmark?
Seit mehr als 35 Jahren trifft sich der „Bund für Gotterkenntnis“ alljährlich in Dorfmark. Dies ist möglich, weil die Ludendorffer trotz der oben genannten bekannten Fakten bei einigen DorfmarkerInnen gern gesehene Gäste sind. Sie bringen nicht nur Geld in die Kassen der Gaststätte „Zur Post“ und der Pension „Wittenberg“, sondern auch in die einiger DorfmarkerInnen, die privat Zimmer vermieten.

Ostersonntag?
Am Ostersonntag konnten die Ludendorffer-Treffen bisher ungestört von antifaschistischen Protesten stattfinden. Das nutzten die Ludendorffer mehrfach, um JournalistInnen anzugreifen. Dieses Jahr sollen ihnen dies nicht gelingen:

Für eine antifaschistische Landpartie!
Den Ludendorffern Ostern versauen!
Ostersonntag – 16.04.2017 – 13:12
Dorfmark – Am Bahnhof in der Poststraße

Hayir Demonstration Hildesheim

Samstag 8.4. – 12 Uhr – HBF Hildesheim
Demonstration Hayir – Also NEIN zum Präsidialsystem Erdogans.
Bild von der YXK Hannover.

Abschiebungen Stoppen!

Am 10.12 veranstalten afghanische Refugees eine Demonstration in Hildesheim. Anlass ist die drohende Abschiebung von Afghan_innen in das vermeintlich „sichere Herkunftsland“.

Internationaler Tag gegen Gewalt an Frauen

Diesen Samstag ist der internationale Tag gegen Gewalt an Frauen. Aus diesem Grund veranstalten unsere kurdischen Genoss*innen eine Demonstration in Hildesheim. Auch aktuelle Ereignisse wie jüngst in Hameln, beweisen die Notwendigkeit einer solchen Demonstration.

WeltKobaneTag

Demonstration am Weltkobane-Tag: 16:30 Hbf Hildesheim

Am 1.11 ist der Weltkobane-Tag. An diesem soll der erfolgreiche Widerstand der kurdischen Revolutionäre gegen den faschistischen IS, gefeiert werden. Außerdem wird an die gefallenen Genoss*innen der YPG/YPJ gedacht und auf die aktuelle Lage in Kurdistan aufmerksam gemacht. Also raus auf die Straße und hoch mit der internationalen Solidarität!

WeltKobaneTag

Antirassistischer erster Mai in Hildesheim

Heraus zum antirassistischen 1.Mai!

Wir, die Linke Initiative Hildesheim rufen zur Teilnahme am antirassistischen Block auf der DGB-Demonstration in Hildesheim auf. Nicht zuletzt die Situation im Mittelmeer, auch die Umtriebe der (neu-)rechten Bewegung PEGIDA und ihrer Anhänger_Innen und die daraus resultierende geplante Asylrechtsverschärfung machen es notwendig gemeinsam auf die Straße zu gehen!

Wenn nicht jeder Einzelne von uns sein Handeln drastisch ändert, werden wir in eines der dunkelsten Kapitel des 21. Jahrhunderts eingehen, und zwar als diejenigen, die von allem wussten, aber dennoch nur zugeschaut haben. Erzählt es euren Großeltern, erzählt es euren Kindern, erzählt es euren konservativsten Freunden: Wenn wir jetzt nicht handeln, werden wir als diejenigen in die Geschichte eingehen, die Beihilfe zum
Tod tausender Menschen geleistet haben oder ihn sogar direkt zu verantworten haben.

Wir stellen unsere Utopie der Dystopie gegenüber, die bereits Realität ist: Wir träumen von einer Gesellschaft ohne Ausgrenzung, wir träumen von einer Gesellschaft, in der „Integration“ keine Drohung im Sinne einer Anpassung an eine Leitkultur ist, und in der „Willkommenskultur“ keine leere Worthülse ist. Wir träumen von dem, was eigentlich normal sein müsste, denn: faktische Abschaffung des Asylrechts, Dublin 3–Wahnsinn, Illegalisierung, Massenabschiebungen, Frontex und Massensterben an den Grenzen Europas, kurzum die Behandlung von Menschen wie Dreck, kann niemand als die wünschenswerte Norm bezeichnen.

Wir kämpfen für eine gerechtere Welt, wir geben uns nicht mit dem bestehenden Stumpfsinn zufrieden und fordern alle auf sich aus der selbstverschuldeten Unmündigkeit zu erheben und mituns auf die Straße zu gehen!

Kommt am 1. Mai um 10.45 Uhr zur Demo am Hauptbahnhof in Hildesheim!

Flucht ist und bleibt kein Verbrechen!

1 Mai Hildesheim

Hier der Flyer, welcher selbstverständlich zur eigenständigen Bewerbung des Events verwendet werden kann.
Teilt es euren Freund_innen mit. Wir sehen uns auf der Straße!